Top 10 Inspiring Robot Designs You Can Build with Simple Materials

Die 10 inspirierendsten Roboter-Designs, die du mit einfachen Materialien bauen kannst

Wichtige Punkte zu inspirierenden Roboterdesigns

  • Bristlebots und Scribblebots sind Beispiele für einfache Robotertypen, die sich hervorragend eignen, um die Grundlagen der Robotik zu vermitteln. Wichtig für ihre Funktionsfähigkeit ist die sorgfältige Montage und die Verwendung hochwertiger Materialien.
  • Mit alltäglichen Haushaltsgegenständen wie Pappe und Bastelhölzern lassen sich preiswerte Projekte realisieren. Manche Konstruktionen benötigen einfache Bauteile wie kleine Motoren, was den Schwierigkeitsgrad etwas erhöht.
  • Roboter, die ohne Mikrocontroller auskommen, fördern die Kreativität von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. Einfache Konstruktionen, wie beispielsweise Gummibandautos, veranschaulichen die Funktionsweise von Energie, ohne dass dafür aufwendige Geräte benötigt werden.
  • Die Kontroverse um die Zugänglichkeit verdeutlicht, dass diese Konstruktionen zwar budgetfreundlich sind, die Beschaffung bestimmter Komponenten wie Vibrationsmotoren jedoch je nach Standort variieren kann, was die Notwendigkeit von Anpassungen unterstreicht.

Übersicht über einfache Roboterkonstruktionen

Diese Roboter-Bastelprojekte für Anfänger setzen auf die Verwendung einfacher Bauteile. Dadurch eignen sie sich perfekt für unkomplizierte Heimprojekte zum Roboterbau. Oft werden Dinge wie Papprahmen, Eisstiele und gängige Elektronikbauteile verwendet, wodurch spielerisch MINT-Lernen mit einfachen Materialien gefördert wird.

Die besten Designs im Fokus

Zu den zehn inspirierendsten Robotern zählen Vibrationsmotorroboter wie der Bristlebot, kostengünstige Roboterprojekte wie das mit Gummibändern betriebene Auto und Roboter-Bastelprojekte für Kinder wie der Rover aus recycelten Plastikflaschen. Diese Roboter aus einfachen Materialien setzen auf mikrocontrollerfreie Systeme für praktisches Lernen.

Seit jeher fasziniert uns die Robotik – von Geschichten über intelligente Geräte bis hin zu ihrem tatsächlichen Einsatz in der Fertigung und im Außendienst. Viele glauben fälschlicherweise, der Bau eines Roboters erfordere teure Ausrüstung, kostspielige Bauteile oder eine erstklassige Ausbildung. Tatsächlich beginnen einige der besten Roboterkonstruktionen ganz einfach mit Alltagsgegenständen aus Schubladen oder dem Recyclingmüll. Dieser Artikel widerlegt diese Annahme, indem er einfache Roboterkonstruktionen vorstellt, die jeder nachbauen kann. Er unterstreicht, dass Kreativität und Zugänglichkeit viel wichtiger sind als der Bau komplexer Konstruktionen.
einfache Roboterdesigns
Mit diesen einfachen Roboterprojekten können Sie zu Hause ein Gerät bauen, ohne viel Geld auszugeben. Diese Roboter ohne Mikrocontroller bieten praktisches, handlungsorientiertes Lernen für Erwachsene, die nach MINT-Ideen mit einfachen Bauteilen suchen, oder für Eltern, die ihren Kindern Robotik näherbringen möchten.

Grundprinzipien: Was definiert „einfach“?

Um Projekte wirklich einfach zu halten, verwenden wir Materialien und Teile, die günstig, leicht zu beschaffen und ohne Fachkenntnisse zu handhaben sind. Für die Konstruktion des Roboters nutzen wir Haushaltsgegenstände: Pappe bildet ein leichtes Gerüst, das man zuschneiden kann. Bastelhölzer liefern stabile Teile, die sich einfach zusammenkleben lassen. Altes Plastik, wie leere Flaschen, sorgt für zusätzliche Stabilität und ist umweltfreundlicher. Diese Teile bilden die gesamte Struktur des Roboters, sodass er schnell zusammengebaut und ohne Spezialwerkzeug angepasst werden kann.
Elektronisch setzen wir auf einfache Bauteile, die keine Programmierung oder komplexe Schaltungen erfordern. Knopfzellen liefern Strom, kleine Gleichstrom- oder Vibrationsmotoren erzeugen Bewegung, und einfache Schalter oder Kabel steuern die Funktionen. Ein Vibrationsmotorroboter beispielsweise nutzt Gegengewichte, um ungleichmäßige Kräfte zu erzeugen und sich so vorwärts zu bewegen. Hier kommen keine Mikrocontroller zum Einsatz – diese Roboter sind mikrocontrollerfrei, sodass wir uns auf Kernkonzepte wie Energieübertragung und Bewegung konzentrieren können.
Die Werkzeuge sind denkbar einfach: eine Schere zum Schneiden, eine Heißklebepistole zum Kleben, Klebeband für schnelle Reparaturen und gegebenenfalls eine Abisolierzange für einfache Verbindungen. Das spart nicht nur Kosten, sondern fördert auch das Problemlösen – wenn ein Teil kaputtgeht, kann man es einfach durch ein Haushaltsteil ersetzen. Durch das Erlernen dieser Grundlagen erwerben Heimwerker Kenntnisse über technische Prinzipien, was ihnen den Weg zu komplexeren Projekten ebnet.

Die 10 inspirierendsten Roboterdesigns

Jedes dieser Designs veranschaulicht ein einzigartiges Prinzip und verwendet einfache Grundmaterialien. Wir behandeln das Konzept, die wichtigsten Materialien, eine schrittweise Bauanleitung anhand zuverlässiger Tutorials sowie die zugrundeliegende Wissenschaft. Nehmen Sie sich Zeit zum Experimentieren, denn Variationen fördern den Lernprozess.
Roboterdesign
Wichtige Materialien
Prinzip
Geschätzte Kosten
Schwierigkeitsgrad
Bristlebot
Zahnbürste, Vibrationsmotor, Batterie
Vibrationsantrieb
5 US-Dollar
Einfach
ArtBot
Plastikbecher, Stifte, Gleichstrommotor
Zufällige Bewegung
7 US-Dollar
Einfach
Papparm
Pappe, Schnur, Eisstiele
Hebelmechanik
3 US-Dollar
Medium
Salzwasserroboter
Plastikflasche, Magnesium/Kohlenstoff, Salz
Elektrochemische Energie
10 Dollar
Medium
Hexapod
Eisstiele, Gummibänder, Motor
Biomimetischer Gang
8 US-Dollar
Medium
Gummibandauto
Pappe, Kappen, Gummibänder
Potenzielle Energie
4 US-Dollar
Einfach
Flaschen-Rover
Plastikflasche, Verschlüsse, Vibrationsmotor
Umfunktionierte Vibration
6 US-Dollar
Einfach
Linienfolger
Karton, Infrarotsensoren, Transistoren
Rückkopplungsregelung
12 Dollar
Fortschrittlich
Magnetischer Labyrinthlöser
Pappe, Magnete, Motor
Magnetische Polarität
9 US-Dollar
Medium
Wackelwurm-Bot
Schaumstoff/Karton, Vibrationsmotor
Lineare Betätigung
7 US-Dollar
Einfach

1. Bristlebot: Der einfachste autonome Bewegungsroboter

Der Borstenroboter ist ein kleiner, vibrierender Roboter, der wie ein Insekt über Tische gleitet. Er veranschaulicht, wie Vibration in Vorwärtsbewegung umgewandelt wird. Er eignet sich perfekt für Anfänger, da er ohne Löten auskommt und in etwa 15 Minuten fertiggestellt werden kann.
Grundlegende einfache Materialien: Zahnbürstenkopf (für die Füße), Vibrationsmotor (diesen kann man aus alten Geräten ausbauen), eine kleine Knopfzelle und doppelseitiges Klebeband.
Demonstriertes Prinzip: Vibrationsinduzierter Antrieb. Das seitlich versetzte Gewicht am Motor verursacht ungleichmäßige Vibrationen, wodurch die Borsten geneigt werden und sich nach vorne bewegen.
Anleitung: Den Bürstenkopf so abschneiden, dass nur noch die Borsten übrig sind. Den Motor auf die flache Stelle kleben. Die Batterie obenauf legen und die Motorkabel anschließen (Pluspol an einen, Minuspol an den anderen Anschluss). Einschalten und los geht's! Mit Pfeifenreinigern oder Wackelaugen für das Gleichgewicht sorgen. Sicherheitshinweis: Um Kurzschlüsse zu vermeiden, alle Verbindungen fest anziehen.
Dieses Design vermittelt das Prinzip der Asymmetrie in der Bewegung und bietet Parallelen zur Navigation mancher Insekten in der Natur. Zu den Variationen gehört die Anpassung des Borstenwinkels zur Geschwindigkeitsregulierung.

2. ArtBot/Scribble-Bot: Erkundung zufälliger Bewegungen

ArtBot/Scribble-Bot: Erkundung zufälliger Bewegungen

Ein Kritzelroboter (oder Kunstroboter) wackelt über Papier und hinterlässt abstrakte Bilder, wobei er Marker als „Füße“ verwendet. Dieses Projekt veranschaulicht die Chaostheorie in der Praxis, bei der winzige Erschütterungen völlig zufällige Muster erzeugen.
Einfache Grundmaterialien : Plastikbecher (Körper), Filzstifte (Beine), Gleichstrommotor mit Gegengewicht, AA-Batterie und Halterung, Klebeband oder Heißkleber.
Prinzip demonstriert: Zufällige Fortbewegung durch Zentrifugalkraft. Der unausgewuchtete Motor dreht sich, wodurch der Roboter wackelt und Spiralen oder Schleifen beschreibt.
Anleitung: Kleben Sie drei oder vier Stifte mit den Spitzen nach unten um den Rand des Bechers. Kleben Sie den Motor in den Becher und befestigen Sie einen Korken oder Radiergummi als Gegengewicht an der Achse. Verbinden Sie den Batteriehalter mit einem Schalter mit dem Motor. Stellen Sie den Becher auf ein Blatt Papier und aktivieren Sie ihn – er kritzelt beim Bewegen. Experimentieren Sie mit der Anzahl der Stifte, um verschiedene Muster zu erzeugen.
Dieser Bot eignet sich ideal für die künstlerische Integration von MINT-Fächern und zeigt, wie Zufall Schönheit erzeugen kann, ähnlich wie generative Kunstalgorithmen.

3. Papparm: Ein einfacher Servomechanismus

Dieser Roboterarm ahmt die Bewegungsabläufe eines menschlichen Gliedes mithilfe einfacher Hebel und Zugschnüre nach. Er demonstriert deutlich die Vorteile der Mechanik, ohne dass zum Starten Elektronik benötigt wird.
Grundlegende einfache Materialien: Pappe, Schnur oder Angelschnur, Bastelhölzer zur Verstärkung und Klebstoff oder Klebeband.
Prinzipbeispiel: Wie Hebel- und Flaschenzugsysteme Kraft und Bewegung erhöhen.
Konstruktion: Schneiden Sie Pappe in Armsegmente (Basis, Oberteil, Unterteil, Greifer). Verbinden Sie die Segmente mit Messingklammern als Gelenke. Fädeln Sie Schnüre durch die Löcher, um die Segmente zu bewegen und so Muskeln zu simulieren. Für den Greifer befestigen Sie Wäscheklammern an Pappe. Ziehen Sie an den Schnüren, um Gegenstände anzuheben.
Während einige Versionen Servos hinzufügen, vermittelt diese manuelle Konstruktion ein Verständnis der Kinematik, das für Prothesen relevant ist.

4. Mit Salzwasser/Gewürzen betriebener Roboter: Demonstration alternativer Energien

Dieser Roboter nutzt chemische Reaktionen zur Energiegewinnung und fährt mithilfe einer Salzwasserbatterie vorwärts – ein Beispiel für nachhaltige Energiequellen.
Einfache Grundmaterialien: Plastikflasche (Chassis), Magnesiumstreifen und Kohlenstoffstäbe (Elektroden), Salz oder Gewürze (Elektrolyt), Räder aus Deckeln.
Prinzipbeispiel: Elektrochemische Zellen wandeln chemische Energie in elektrische Energie um.
Montage: Bohren Sie Löcher für die Achsen (Rohre mit Deckelrädern) in die Flasche. Geben Sie Magnesium und Kohlenstoff in die mit Salzwasser gefüllten Kammern. Schließen Sie die Flasche an einen kleinen Gleichstrommotor an. Die Reaktion erzeugt Spannung und treibt den Motor an.
Hierbei wird auf grüne Energie hingewiesen, wobei Gewürze wie Essigalternativen für Abwechslung sorgen.

5. Laufender Hexapod (Eisstiel-Chassis): Nachahmung des natürlichen Gangs

Ein sechsbeiniger Roboter aus Bastelhölzern, der wie ein Insekt läuft und dadurch auch auf unebenem Gelände stabil steht.
Einfache Grundmaterialien: Eisstiele, Gummibänder und ein kleiner Motor.
Prinzip demonstriert: Biomimikry in der Fortbewegung, Verwendung gekoppelter Beine für abwechselnde Schritte.
Bauanleitung: Kleben Sie die Stäbe zu einem rechteckigen Chassis zusammen. Befestigen Sie an jeder Seite drei Beine mit Gummibandgelenken. Verbinden Sie die Beine mit einer Kurbelwelle von einem Motor oder einem Handaufzug. Drehen Sie das Ganze, um das Gehen zu simulieren.
Hierbei werden Gangmechaniken vermittelt, die von der Effizienz der Natur inspiriert sind.

6. Mit Gummibändern betriebenes Auto: Gespeicherte potenzielle Energie

Das mit einem Gummiband betriebene Auto ist ein Klassiker der einfachen Robotik. Es veranschaulicht, wie gespeicherte elastische Energie freigesetzt wird, um etwas in Bewegung zu setzen. Dieser Roboter ist ideal für Anfänger und lässt sich ganz einfach zu Hause mit Materialien bauen, die man wahrscheinlich schon in der Bastelschublade oder im Recyclingbehälter hat.
Einfache Grundmaterialien : Pappe, Flaschendeckel oder CDs, Strohhalme oder Holzspieße, Gummibänder, Klebeband oder Heißkleber und optional Eisstiele.
Prinzipbeispiel: Ein verdrehtes oder gedehntes Gummiband speichert potenzielle Energie. Beim Abwickeln wird diese gespeicherte Energie in Bewegungsenergie umgewandelt, die die Hinterachse dreht und die Räder durch einfache Hebelwirkung antreibt.
Bauschritte:
Schneide ein Rechteck aus Pappe (15 x 10 cm). Stanze in der Nähe jeder Ecke vier Achsenlöcher – zwei vorne und zwei hinten. Als Lager kannst du Strohhalme durch die Löcher schieben oder die Schaschlikspieße verwenden. Klebe die Räder fest an die Achsenenden und achte darauf, dass sie sich leichtgängig und ohne zu wackeln drehen. Biege eine Büroklammer oder kerbe einen Bastelstab ein, um ihn vorne zu befestigen. Wickle ein Gummiband um die Hinterachse und spanne es so, dass es vorne einhakt. Zum Starten greifst du die Räder, drehst die Hinterachse, um das Gummiband 20 bis 30 Mal zu spannen, setzt das Auto flach hin und lässt es los. Je nachdem, wie weit du das Gummiband gespannt hast, sollte das Auto eine gute Strecke rollen.

7. Rover aus recycelten Plastikflaschen: Wiederverwendung für Bewegung

Der aus Plastikflaschen gebaute Roboter ist ein umweltfreundlicher Roboter mit Vibrationsmotor. Er verwandelt Müll in eine bewegliche Maschine und zeigt, wie aus günstigen Materialien funktionale Lösungen entstehen können. Dieses einfache Roboterprojekt unterstreicht die Bedeutung von Nachhaltigkeit und eignet sich daher hervorragend für kostengünstige Konstruktionen. Es vermittelt zudem grundlegende Elektronikkenntnisse und Umweltbewusstsein.
Primäre einfache Materialien:
Sie benötigen eine gebrauchte Plastikflasche (für den Hauptkörper), Flaschendeckel für die Räder, einen Vibrationsmotor (nehmen Sie einen aus einem alten Handy), eine Knopfzelle und deren Halterung, Strohhalme für die Achsen, Klebeband, einige Kabelbinder aus Kunststoff und vielleicht ein paar LED-Lichter zur Verschönerung.
Prinzip demonstriert:
Der Motor besitzt ein außermittig angebrachtes Gewicht. Durch dessen Drehung entsteht eine Unwucht, die den Rover ins Wanken bringt und ihn auf seinen Rädern vorwärtsbewegen lässt. Dies veranschaulicht die durch Vibrationen hervorgerufene unvorhersehbare Bewegung.
Bauschritte:
Zuerst die Plastikflasche reinigen; bei Bedarf den Boden abschneiden, die Flasche aber für das Chassis ganz lassen. An zwei gegenüberliegenden Seiten Löcher für die Achsen bohren oder stechen. Strohhalme als Achsen einschieben und Flaschendeckel als Räder festkleben. Den Motor in die Flasche einsetzen und mit dem Batteriehalter verbinden – ein einfacher Schalter ist hilfreich. Den Motor außermittig anbringen, um die beste Vibration zu erzielen. Mit Kabelbindern die Teile fixieren, damit sie nicht klappern. Für zusätzliche Balance Tischtennisbälle oder Ersatzdeckel als Stoßdämpfer ankleben. Den Schalter umlegen, und der Rover wackelt über die Oberfläche und überwindet dabei problemlos kleine Hindernisse.

8. Linienfolger (DIY-Sensor): Grundlegende Rückkopplungsregelung

Der Linienfolger mit selbstgebauten Sensoren ist ein mikrocontrollerfreier Roboter, der mithilfe analoger Elektronik Pfade verfolgt und so die Grundlagen der Rückkopplungsregelung in der Praxis demonstriert. Dieses Projekt schlägt die Brücke zwischen einfachen Roboterdesigns und komplexeren Konzepten und ist ideal für alle, die sich für unkomplizierte Roboterprojekte ohne Programmierung interessieren.
Einfache Grundmaterialien : Roboterchassis aus Pappe, IR-LEDs und Fototransistoren (Sensoren), Operationsverstärker-Komparator LM358, Transistoren BC547, Widerstände (verschiedene Werte wie 10Ω, 1KΩ), Kondensatoren, Gleichstrommotoren, Batterie, Drähte und Prototypenplatine.
Funktionsprinzip demonstriert: Sensoren erfassen Unterschiede in der Lichtreflexion – hohe Reflexion bei Weiß, niedrige bei Schwarz. Der Komparator verarbeitet diese Daten, um die Motordrehzahlen anzupassen und so einen Regelkreis zur Bahnkorrektur zu schaffen.
Bauschritte: Pappe für die Grundplatte zuschneiden. Zwei IR-LED-Fototransistor-Paare mit der Leuchte nach unten an der Unterseite montieren. Die LEDs mit Widerständen an die Batterie anschließen. Die Fototransistoren über Spannungsteiler mit den Eingängen des LM358 verbinden. Der Ausgang des LM358 steuert die Transistoren, die die Motoren ansteuern. Kondensatoren zur Glättung hinzufügen. Räder und Motoren auf dem Chassis montieren. Testen Sie die Schaltung mit einer schwarzen Linie; passen Sie die Widerstandswerte für die Empfindlichkeit an.

9. Magnetischer Labyrinthlöser: Nutzung der Polarität

Der magnetische Labyrinthlöser nutzt Polarität zur Wegfindung – ein einfacher, aber genialer Entwurf zur Demonstration von Magnetfeldern ohne Elektronik. Dieses Projekt eignet sich perfekt für den Einsatz mit einfachen elektronischen Bauteilen – minimalistische Konstruktionen ermöglichen die Auseinandersetzung mit physikalischen Prinzipien in der Robotik einfacher Materialien.
Einfache Grundmaterialien : Karton (Labyrinth und Chassis), Magnete (Neodym- oder Stabmagnete), Eisstiele (Struktur), Flaschendeckel (Räder), Klebeband und optional ein Vibrationsmotor für die Bewegung.
Prinzip demonstriert: Magnete ziehen sich an oder stoßen sich ab, um den Roboter entlang eines Pfades mit eingebetteten Magneten zu führen, wobei die Polarität zur Steuerung genutzt wird.
Bauanleitung: Baue ein Labyrinth aus Pappe mit Wänden; lege Magnete in den Boden, um Wege zu schaffen. Für den Roboter baue ein Chassis aus Eisstielen und befestige Räder. Montiere einen Magneten an der Unterseite. Füge einen Vibrationsmotor für die automatische Bewegung hinzu. Platziere den Roboter im Labyrinth; die Polarität bestimmt seine Richtung.

10. Wiggle-Worm-Bot: Lineare Aktuierung durch Vibration

Der Wackelwurm-Roboter ahmt lineare Bewegungen durch Vibration nach und erzeugt so eine wurmartige Fortbewegung mit verbundenen Segmenten. Dieser Vibrationsmotorroboter bietet einen einfachen Einstieg in biomimetische Konstruktionen und ermöglicht spielerisches Lernen in den MINT-Fächern durch die Verwendung einfacher Materialien.
Grundlegende einfache Materialien: Schaumstoff- oder Kartonsegmente, Vibrationsmotor, Batteriehalter, Klebeband, Eisstiele zum Ausgleichen, Marker (optional) zum Bemalen.
Prinzip demonstriert: Vibrationen breiten sich durch Segmente aus und erzeugen peristaltische Wellen für die Vorwärtsbewegung.
Bauanleitung: Schaumstoff in 5–6 Segmente schneiden und mit Klebeband verbinden, um Flexibilität zu gewährleisten. Motor mit einem Eisstiel an der Vorderseite befestigen, um einen Versatz zu schaffen. An die Batterie anschließen. Aktivieren und für eine lineare Bewegung einstellen.

Skalierung: Integration von Mikrocontrollern

Nachdem Sie diese einfachen Projekte gemeistert haben, ist der Übergang zur nächsten Stufe ein Kinderspiel. Die mechanische Basis – beispielsweise ein Chassis aus Pappe oder Bastelhölzern – lässt sich perfekt auf Plattformen wie Arduino oder Raspberry Pi übertragen. Anschließend fügen Sie einen Mikrocontroller hinzu, um Ihrem Roboter „Gehirn“ für autonomes Fahren zu verleihen.
Beispielsweise könnte man den Vibrationsmotor des Borstenroboters durch einen Servomotor ersetzen, um eine präzise Steuerung zu erreichen, oder Sensoren am Linienfolger anbringen, um die Genauigkeit zu verbessern. Schrittmotoren (5–10 US-Dollar) können hinzugefügt werden, um die Gehsteuerung des Hexapoden zu optimieren, und Ultraschallsensoren helfen dem Rover, Hindernissen auszuweichen.
Tipps zur Integration: Befestigen Sie den Mikrocontroller mit Heißkleber auf einer Schaumstoffplatte. Verwenden Sie Jumperkabel für die Verbindungen und beginnen Sie mit einfachem Code aus Online-Bibliotheken. So gelingt der Übergang von einfacher Materialrobotik zu programmierbaren Systemen und die Möglichkeiten werden erweitert, ohne dass Sie Ihre ursprünglichen Prototypen verwerfen müssen.

Innovation durch Barrierefreiheit

Diese zehn großartigen Roboterideen decken ein breites Spektrum ab – von Maschinen, die sich durch Schütteln fortbewegen, über Geräte zur Energiegewinnung bis hin zu solchen, die sich selbst steuern. Sie vermitteln Ihnen Mechanik, Verkabelung und die Lösung komplexer Probleme. Durch die Verwendung einfacher Materialien wie Kartongehäuse und simpler Elektronikbauteile beweisen sie, dass innovative Ideen nicht durch hohe Investitionen, sondern durch kluges Denken entstehen.
Beginne mit deinem Lieblingsprojekt, zum Beispiel einem Vibrationsmotorroboter oder einem Roboter aus Eisstielen, und baue noch heute etwas Neues. Teile deine Kreationen online, um andere auf dieser zugänglichen Reise in die Welt der Robotik zu inspirieren.

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